Adidas, Der weltweit agierende deutsche Markenhersteller für Sportbekleidung, an dem man bei kaum einer Sportübertragung vorbei kommt, sucht laut verschiedener Berichte deutsche Geschäfte für die neue Marke Neo. Adidas bläst zum Angriff
Der deutsche Hersteller Adidas möchte versuchen mit der eigens geschaffenen Fashion Marke Neo die Giganten in diesem Marktsegment zu treffen. Laut Erich Stamminger, dem Verantwortlichen für die Marken Adidas und Reebok wolle man mit der neuen Marke auf Verbraucher im Alter von 12 Jahren bis 19 Jahren abzielen, wie er der „Wirtschaftswoche“ gegenüber verlautbaren ließ. Damit versucht Adidas den Kampf gegen Weltmarktführer wie H&M (Hennes & Mauriz) und Zara auf zu nehmen.
Standortsuche läuft auf Hochtouren
Nachdem in China, Indien, Russland und sogar auf den Philippinen bereits einige Ladengeschäfte für die Marke eröffnet wurden sucht Adidas nun auch in Europa Standorte. Unter anderem auch etwa 30 in Deutschland. Wo genau diese entstehen sollen ist derzeit noch nicht klar, man darf jedoch freilich davon ausgehen das für solch einen Markenlaunch eher Großstädte eingeplant werden als ländliche Gegenden.
Neo schon jetzt verfügbar
Kaufen kann man Neo Kleidung bereits jetzt, unter anderem, genau wie andere Markenmode bei brands4friends.de, einem bekannten Schnäppchen Portal für Markenmode. Man erhofft sich wohl durch diese schleichende Markteinführung hier zu lande schon recht gut verfügbar zu sein, wenn es dann auch mit Ladengeschäften an den Start geht.
Erfolg oder Misserfolg?
Man darf Adidas durchaus gewisse Chancen zutrauen es mit den etablierten Marken auf nehmen zu können. Jedoch sollte man nicht davon ausgehen das es leicht werden wird. Das Adidas nicht nur Erfolge feiert beweist der Konzern zum Beispiel dadurch das er die Eigenmarke Reebok aus dem Geschäftszweig für Fußballbekleidung wieder zurück zieht. Es darf vermutet werden das hier aber innerbetriebliche Konkurrenz eine gewisse Mitschuld trägt und Reebok sich einfach nicht gegen den großen Bruder Adidas durchsetzen konnte. Zumindest in Bezug auf T-Shirts könnte sich durchaus ein ähnliches Szenario abspielen.
Adidas, so hört man, ist von einem Erfolg jedoch fest überzeugt und plant damit das Neo schon in kürze einen beträchtlichen Teil der Konzerneinnahmen für sich deklarieren kann. Für die deutsche Wirtschaft wäre dies jedoch wieder ein eher untergeordneter Erfolg, da Arbeitsplätze am ehesten in billig produzierenden Ländern mit geringeren Lohnkosten. geschaffen würden. Lediglich die insgesamt erfolgsverwöhnten Aktionäre des Konzerns dürften sich einmal mehr freuen.
Der Adidas- Stempel ist manchen Neon Produkten auf jeden Fall an zu sehen, was es bisherigen Kunden der Hauptmarke erleichtern dürfte auch mal neues an den eigenen Körper zu lassen.
