Das war die Paris Fashion Week 2011

Wer kennt sie nicht die einzigartigen Modemetropolen wie New York, Mailand, London und Berlin? Mit der Fashion Week reiht sich auch Paris in die Reihe der großen Fashion-Metropolen ein. In Paris gaben sich namhafte Designer wie Alber Elbaz, Karl Lagerfeld und Stefano Pilati die Ehre. Sie überzeugten mit Werken für Chanel, Lanvin oder Yves Saint Laurent. Diese unverkennbaren und einzigartigen Kreationen wurden auf einer der wichtigsten Fashion Weeks in der Modewelt präsentiert. Schon jetzt lässt sich die französische mode online kaufen, es ist nur eine Frage der Zeit bis die anderen Hersteller nachziehen.

Yves Saint Laurent legt vor

Yves Saint Laurent überzeugte sein Publikum mit doppelreihigen Mäntel. Dazu kombinierte er weiße, glänzende Seidenblusen. Dieser Look lies Gedanken an die YSL-Kollektion aus den 60er Jahren aufkommen. Besonders bestechend war der Pelzmantel mit einem kombinierten Federrock. Yves Saint Laurent zeigte sich zudem mit einem schillernden TOP aus Lack, dazu kombinierte er ein mit Nieten aufgesetztes Minikleid sowie einen Gürtel. Er versprühte aber auch einen gewissen Retro-Flair. Hierzu kreierte er einen Kurzmantel der mit einer Kettenverschluss-Optik bestickt wurde. Seinen Höhepunkt fand der Modedesigner in seiner Auswahl an schneeweißen transparenten Chiffon Kleidern und Hosenanzügen. Bei der Damenwelt fand vor allem die große Auswahl an Schuhen Begeisterung. Hier zeigte sich der Designer beispielsweise mit Loafers oder Oxfords mit Keilabsatz und aus Lack. Er zeigte auch Peeptoes mit goldenem Absatz und mit bunten Glaskugeln geschmückt.

Boyfriendlook immernoch im Trend

Der Designer Stella McCartney überzeugte das Publikum mit seiner neuen Herbst/Winterkollektion 2011/2012. Er zeigte Entwürfe, die durchaus für den Alltag tauglich sind. Beispielsweise lässig gestaltete Hosen aus dünnem Stoff und kombiniert diese mit dicken Strickpullis. Aber auch Models mit schmalen Kleidern mit extra weiten Ärmeln und großen Boyfriend Blazern. Diese kombinierte der Modedesigner zu Loafers. Weiter Modelle aus der Stella McCartney Kollektion waren Kleider und Hosen mit Knitter-Prints, sowie enge schwarze Kleider. Diese Kleider wurden mit transparenten Stoffeinsätzen vernäht.

Der Modedesigner Chirstopher Lemaire zeigte seine Modelle mit seiner ersten Hermès Kollektion. Seine Show begann mit vielen Models in rein weißem Looks. Christopher Lemaire überzeugte sein Publikkum mit schlichten langen Kleidern oder Mänteln. Dazu kombinierte er Stiefeln sowie Handschuhe. Auffallend bei der Kollektion war der leicht sportliche, aber dennoch elegante Look. Aber auch elegante Kimonos oder Kaftane, Kapuzenjacken und viel weiches Leder fanden in seiner Kollektion platz. Weiterhin reichte seine Farbpalette aber auch von warmen Rot, bis über Orange hin zu Wüstenfarben. Diese Kollektion lies einen Hauch von Orient spüren.

Mit der Kollektion Pariser Palais de Tokyo präsentierte sich der Designer Rick Owens. Er konnte sein Publikum mit architektonischen Schnitten aus puristischer Anmutung faszinieren. Er zeigte aber auch lange Überwürfe, weiße Wollkleider und kupferfarbene Pullover. Besonders überzeugend waren der Layer-Look und die kurzen exakt geschnittenen Lederjacken. Diese wurden mit geometrischen Stoffeinsätzen und einem seitlichen Reißverschluss versehen. Sie dürften zu den Modestücken im nächsten Herbst/Winter gehören. Viele dieser Kollektionen sind alltagstauglich und überzeugen nicht nur die High Society. Man darf also auch nächstes Jahr gespannt sein, was die Paris Fashion Week uns bieten wird.