Kleider von Chanel

Kleider aus dem traditionsreichen Modehaus Chanel sind schon fast eine Legende: Ein Kleid von Chanel ist der Traum vieler Frauen und allein schon der Klang des Modelabels hat einen ganz gewissen Zauber.

Coco Chanel, die Gründerin des Modehauses, hatte ihre Liebe zur Mode u.a. so ausgedrückt: „Ein gut geschnittenes Kleid steht jeder Frau. Punktum!“. Mit anderen Worten: Keine Frau sieht in einem Kleid von Chanel nicht gut aus. Das Wichtigste für den perfekten Sitz eines Kleides war für Coco Chanel die Schulterpartie. Diese musste so geschnitten sein, dass sie dem Kleid, bzw. seiner Trägerin, einen Bewegungsspielraum verschafft und das Kleid ansonsten dennoch körpernah sitzt.

Die Mode war für Coco Chanel ein Einfangen des Zeitgeistes, daher hatte sie auch eine sehr lockere Einstellung zu Kopien ihrer Kleider. Es schmeichelte ihr, wenn man ihren Stil nachmachte und trug zum Ruhm ihres Hauses bei. Und es geschah und geschieht sehr häufig, dass andere Modefirmen bei dem Label Chanel sehr abkupferten. Der typische Look von Chanel Kleidern besteht in den schlichten, oft geraden Schnitten, der tiefen Taille, den weichen Stoffen und oft klaren und kontrastreichen Farben, viele Kleider sind in Schwarzweiß gehalten. Inspiriert war der Stil von maritimen Einflüssen und von Herrenbekleidung wie beispielsweise Uniformen.

1925 entwarf Coco Chanel zum ersten Mal ein Kostüm aus Tweed mit Jacke ohne Revers, welches den typischen Chanel-Look berühmt machte und später in vielen Variationen geschneidert wurde.

Ein Klassiker von Chanel ist vor allem auch das „kleine Schwarze“ („petite robe noire“), das Coco Chanel im Jahre 1926 auf die Modewelt brachte. Wer kennt es nicht, das knielange schwarze Abendkleid, das zu damaliger Zeit sehr viel Aufsehen erregte, waren zum Einen so kurze Rockschnitte noch nicht üblich und zum Anderen war Schwarz noch keine Modefarbe. Man kann daher durchaus sagen, dass das „kleine Schwarze“ zu den bedeutendsten Kreationen des Jahrhunderts zählte.