Trail gen Westen – Stilechte Westernkleidung

Auf dem Pferderücken in den gelbroten Sonnenuntergang reitend und die Hutkrempe tief über die Augen gezogen. Das karierte Hemd aufgeknöpft und die Jeanshosen in robusten Cowboystiefeln steckend: So zieht der Cowboy in die Schlacht. Allein, aber nicht einsam. Er ist wild, unabhängig und mit einer romantischen Aura umgeben. Er treibt das Vieh Meilen weit über die karge Ebene.

Ein Cowboy, Gaucho, Huaso oder auch Vaquero, saß in der historischen Hochzeit dieses Standes (in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts) oft 10 Stunden am Tag ununterbrochen in seinem Sattel. Er verbrachte darin sein ganzes Leben. Auf dem Trail Richtung Westen spielte sich alles in der freien Natur ab. Draußen, in der oftmals nicht ungefährlichen Wildnis wurde gegessen, geschlafen und den sonstigen Bedürfnisse nach gekommen. Oft kam die Cowboys wochenlang nicht aus ihren Kleidern heraus, die dementsprechend sehr robust und funktional beschaffen sein mussten.

Wildromantisch und gefährlich

Auf ihren wochenlangen Routen im Wilden Westen gab es viele Gefahren und einige Abenteuer zu bestehen, die später zur Vorlage unzähliger Westernbücher, -filme und -comics wurden. Es galt mit Indianern, verbrecherischen Viehdieben oder korrupten Landbesitzern, die viel zu hohe, erdrosselnde Zölle erhoben, klar zu kommen. Vor allem die Konfrontation mit der letzteren Gruppe eskalierte in den späten 1870er Jahren, als im Süden Nordamerikas die so genannten Weidekriege ausbrachen. Zu dieser Zeit vergrößerten sich die Herden enorm, was zur direkten Folge hatte, das die Gras- und Weideflächen knapp wurden. Ein wirtschaftlich nicht zu überschätzendes Problem, dass die Cowboys Während dieser Zeit in etliche Schießereien und Gefechte verwickelte. Auch die Viehtrails wurden in der Folge immer länger. Es war eine durch große Entbehrungen geprägte Zeit. Wenn ein Projekt schließlich abgeschlossen und die Löhne an die Cowboys ausgezahlt wurden, ging es zu ausgelassenen Feiern und Trinkgelagen in die Stadt. Für diese Gelegenheiten, vor allem um bei den Damen in den Saloons einen Schnitt machen zu können, ging es meist vorher in ein Badehaus. Außerdem hatte man extra bessere Kleidung dafür im Gepäck.